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M10

NGC 6254

Kugelsternhaufen Prunkstück (83/100)
M10 GlobularCluster Ophiuchus Sichtbar Stufe 3 Medium telescope (6-8") - Higher magnification helpful
Sternkarte
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Eigenschaften

Helligkeit 6.6
Winkelgröße 9.3′
Entfernung 14300 ly
Globular Cluster [Distance: 14300 ly]

Position & Bezeichnungen

RA 16h 57m 08.9s
Dec -04° 05' 58.1"
Sternbild Ophiuchus
Katalog M10

Sichtbarkeit

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Okularansicht

108x TFOV: 0.5° Lim. mag: 13.3
N E

M10 · 9.3′ diameter · N up, E left

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Über M10

Beschreibung

M10 ist ein heller Kugelsternhaufen im Sternbild Schlangenträger (Ophiuchus), etwa 14.300 Lichtjahre von der Erde entfernt. Er enthält mehrere hunderttausend Sterne und hat einen Durchmesser von etwa 83 Lichtjahren. Der Haufen hat eine scheinbare Grösse von etwa 20 Bogenminuten und leuchtet mit 6,4 mag. M10 besitzt einen mässig dichten Kern mit Konzentrationsklasse VII. Im Vergleich zu seinem Nachbarn M12, der nur 3,4 Grad entfernt liegt, ist M10 merklich kompakter und konzentrierter.

Beobachtungstipps

Etwa auf halbem Weg zwischen den Sternen Zeta und Beta Ophiuchi gelegen. Mit 6,4 mag ist er unter hervorragendem Himmel schwach mit blossem Auge sichtbar und im Fernglas leicht als runder Lichtfleck zu erkennen. Ein 4-Zoll-Teleskop bei 100x zeigt einen hellen, konzentrierten Kern, umgeben von einem nebligen Halo. Ab 6-8 Zoll Öffnung werden Sterne in den Aussenregionen aufgelöst. Wird oft zusammen mit M12 beobachtet, der nur 3,4 Grad nordwestlich steht. Am besten von Juni bis August zu sehen.

Geschichte

Entdeckt von Charles Messier am 29. Mai 1764. William Herschel löste ihn 1783 in Sterne auf und beschrieb ihn als 'einen schönen Haufen extrem zusammengedrängter Sterne.' Er war einer von mehreren Kugelsternhaufen, die Messier im Sommer 1764 im Schlangenträger entdeckte.

Wissenswertes

Der Kern von M10 hat einen Kernkollaps und eine Wiederausdehnung durchlaufen, wodurch ein relativ dichtes Zentrum zurückblieb. Der Haufen hat über Milliarden von Jahren durch Gezeitenwechselwirkungen mit der Milchstrasse die meisten seiner massearmen Sterne verloren. Röntgenbeobachtungen haben mehrere Doppelsternsysteme innerhalb des Haufens enthüllt.

Community-Fotos (1)

Credit: Manfred Höcherl. License: CC BY-SA 4.0. (Wikimedia Commons)

Credit: Manfred Höcherl. License: CC BY-SA 4.0. (Wikimedia Commons)

Skybred Feb 28, 2026