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M30

Jellyfish Cluster

Kugelsternhaufen Hervorragend (68/100)
M30 GlobularCluster Capricornus Sichtbar Stufe 3 Medium telescope (6-8") - Higher magnification helpful
Sternkarte
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Eigenschaften

Helligkeit 7.2
Winkelgröße 9.0′
Entfernung 27100 ly
Globular Cluster [Distance: 27100 ly]

Position & Bezeichnungen

RA 21h 40m 22.1s
Dec -23° 10' 47.5"
Sternbild Capricornus
Katalog M30

Sichtbarkeit

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Okularansicht

108x TFOV: 0.5° Lim. mag: 13.3
N E

M30 · 9.0′ diameter · N up, E left

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Über M30

Beschreibung

M30 ist ein Kugelsternhaufen im Sternbild Steinbock (Capricornus), etwa 26.100 Lichtjahre von der Erde entfernt. Er hat einen Durchmesser von etwa 93 Lichtjahren und enthält mehrere hunderttausend Sterne. Der Haufen hat einen sogenannten Kernkollaps durchlaufen, bei dem Gravitationswechselwirkungen Sterne nach innen wandern liessen und einen extrem dichten stellaren Kern erzeugten. Nur etwa 20% der Kugelsternhaufen der Milchstrasse haben einen Kernkollaps erfahren. M30 ist etwa 12,9 Milliarden Jahre alt, fast so alt wie das Universum selbst. Er bewegt sich mit etwa 182 km/s auf uns zu.

Beobachtungstipps

Etwa 3 Grad ost-südöstlich von Zeta Capricorni gelegen. Im Fernglas erscheint M30 als kleiner, schwacher, verschwommener Fleck. Ein 100-mm-Teleskop bei 100x zeigt einen kompakten, hellen Kern umgeben von einem schwächeren Halo. Ein 200-mm-Teleskop oder grösser bei 150-200x beginnt, einzelne Sterne in den äusseren Bereichen aufzulösen, während der Kern ein intensives, unaufgelöstes Leuchten bleibt. Ketten aufgelöster Sterne erstrecken sich von der Peripherie. M30 gehört zu den südlicheren Messier-Objekten und ist am besten von August bis Oktober zu beobachten. Von mittleren nördlichen Breiten steigt er nie sehr hoch, daher ist ruhige Luft hilfreich.

Geschichte

Entdeckt von Charles Messier am 3. August 1764. William Herschel löste ihn in den 1780er Jahren erstmals in Sterne auf. Im 20. Jahrhundert zeigten detaillierte photometrische Studien, dass M30 einer der metallärmsten bekannten Kugelsternhaufen ist, was darauf hindeutet, dass er sehr früh in der Geschichte der Milchstrasse entstand. Hubble-Weltraumteleskop-Beobachtungen bestätigten seine kernkollabierte Struktur und enthüllten ungewöhnliche Populationen von Blauen Nachzüglern.

Wissenswertes

M30s Kern ist so dicht, dass Sterne etwa eine Million Mal enger beieinander stehen als in der Nachbarschaft der Sonne. Die Blauen Nachzügler in M30 scheinen durch zwei verschiedene Mechanismen entstanden zu sein — direkte Zusammenstösse zwischen Sternen und langsame Verschmelzung von Doppelsternsystemen — eine Entdeckung durch Hubble-Beobachtungen im Jahr 2009.

Community-Fotos (1)

Credit: NASA/ESA. License: Public domain. (Wikimedia Commons)

Credit: NASA/ESA. License: Public domain. (Wikimedia Commons)

Skybred Feb 28, 2026