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M34

NGC 1039

Offener Sternhaufen Hervorragend (68/100)
NGC 1039 OpenCluster Per Sichtbar Stufe 1 Naked eye / Binoculars - Wide field preferred
Sternkarte
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Eigenschaften

Helligkeit 5.2
Winkelgröße 22.5′
Cl, B, vL, lC, sc st 9; = M34

Position & Bezeichnungen

RA 02h 42m 00.0s
Dec +42° 46' 60.0"
Sternbild Per
Katalog NGC 1039

Sichtbarkeit

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Okularansicht

108x TFOV: 0.5° Lim. mag: 13.3
N E

M34 · 22.5′ diameter · N up, E left

Beste Vergrößerung

Klassifikationsdekoder

Durchmusterungsbild

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Über M34

Beschreibung

M34 ist ein heller, mässig reicher offener Sternhaufen im Sternbild Perseus, etwa 1.500 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der Haufen erstreckt sich über etwa 14 Lichtjahre und enthält rund 400 Sterne, von denen etwa 80 heller als Magnitude 14 sind. Sein scheinbarer Durchmesser beträgt etwa 35 Bogenminuten — etwas grösser als der Vollmond. Das Alter von M34 wird auf 200-250 Millionen Jahre geschätzt, was ihn in einen mittleren Altersbereich unter offenen Sternhaufen einordnet. Seine hellsten Mitglieder sind blauweisse A-Sterne von etwa Magnitude 7,9.

Beobachtungstipps

Etwa 5 Grad nordwestlich von Algol (Beta Persei) gelegen, ungefähr auf halbem Weg zwischen Algol und Gamma Andromedae. Von dunklen Standorten aus mit blossem Auge als schwacher, nebliger Fleck sichtbar. Im Fernglas löst sich M34 in eine Streuung von Sternen auf, die sich über eine mondgrosse Fläche verteilen. Ein kleines Teleskop bei 30-50x gibt die beste Ansicht und rahmt den gesamten Haufen mit aufgelösten Sternen in Ketten und kleinen Gruppierungen. Höhere Vergrösserung verliert den Gesamteindruck. Achten Sie auf den engen Doppelstern im Zentrum des Haufens (Komponenten etwa 20 Bogensekunden getrennt). Am besten von Oktober bis Februar zu beobachten.

Geschichte

Entdeckt von Giovanni Battista Hodierna vor 1654 und unabhängig wiederentdeckt von Charles Messier am 25. August 1764. Messier beschrieb ihn als Haufen kleiner Sterne. Aufgrund seiner relativ hellen Magnitude und leichten Auflösbarkeit war M34 frühen Fernrohrbeobachtern wohlbekannt. Der Haufen wurde in modernen Studien zur Untersuchung stellarer Rotationsraten und der Entwicklung des Drehimpulses junger Sterne herangezogen.

Wissenswertes

M34 hat ungefähr das gleiche Alter wie die Plejaden (M45), was Astronomen einen nützlichen Vergleichshaufen für Studien zur Sternentwicklung liefert. Der Haufen enthält mehrere bestätigte Weisse Zwerge — Sterne, die ihr Hauptreihenleben bereits beendet haben, was für einen so relativ jungen Haufen ungewöhnlich ist und darauf hindeutet, dass es sich ursprünglich um massereichere Sterne handelte.