Menu

M42

NGC 1976

Emissionsnebel Hervorragend (71/100)
NGC 1976 EmissionNebula Ori Sichtbar Stufe 6 Professional/Research - Benefits from UHC/H-alpha filter
Sternkarte
Zur Liste hinzufügen Zum Plan hinzufügen Zurück zum Katalog

Eigenschaften

Helligkeit 4.0
Winkelgröße 1.5° × 1.0°
!!! theta1 Ori and the great neb; = M42

Position & Bezeichnungen

RA 05h 35m 24.0s
Dec -05° 27' 00.0"
Sternbild Ori
Katalog NGC 1976

Sichtbarkeit

Standort in den Benutzereinstellungen festlegen um Sichtbarkeitsdaten zu sehen.

Filterempfehlung

Okularansicht

20x TFOV: 2.5° Lim. mag: 13.3
N E

M42 · 90.0′×60.0′ · N up, E left

Surface Brightness & Visibility

Durchmusterungsbild

Durchmusterungsbild wird geladen…

Über M42

Beschreibung

Der Große Orionnebel ist einer der hellsten diffusen Nebel am Himmel und das nächstgelegene große Sternentstehungsgebiet der Erde in etwa 1.344 Lichtjahren Entfernung. Er erstreckt sich über etwa 24 Lichtjahre und enthält einen jungen offenen Sternhaufen, das sogenannte Trapez, dessen heiße O- und B-Sterne den umgebenden Wasserstoff ionisieren und zum Leuchten bringen. Der Nebel ist Teil des viel größeren Orion-Molekülwolkenkomplexes, zu dem auch M43, die Pferdekopfnebel-Region und Barnards Schleife gehören.

Beobachtungstipps

Schon mit bloßem Auge als nebliger Fleck in Orions Schwert sichtbar, selbst bei mäßiger Lichtverschmutzung. Ein Fernglas zeigt den hellen Kern und die ausladenden Nebelflügel. Ein kleines Teleskop bei niedriger Vergrößerung (ca. 40x) löst die vier Sterne des Trapezes im Herzen des Nebels auf. Ein OIII- oder UHC-Filter verstärkt die Ausdehnung der Nebelhülle dramatisch, besonders die schwächeren Außenbereiche. Indirektes Sehen hilft, mehr Struktur zu erkennen. Am besten von Oktober bis März zu beobachten, wenn Orion abends hoch am Himmel steht.

Geschichte

Seit der Antike als nebliger Fleck bekannt, wurde seine Nebelnatur erstmals 1610 von Nicolas-Claude Fabri de Peiresc mit einem frühen Teleskop festgestellt. Johann Baptist Cysat beschrieb ihn unabhängig 1611. Charles Messier katalogisierte ihn 1769 als M42. Er war eines der ersten Objekte, die 1880 durch ein Teleskop fotografiert wurden (Henry Draper), und William Huggins bestätigte 1865 seine gasförmige Natur durch Spektroskopie.

Wissenswertes

Der Orionnebel ist eine Sternenkinderstube mit etwa 700 Sternen in verschiedenen Entstehungsstadien. Das Hubble-Weltraumteleskop hat darin über 150 protoplanetare Scheiben (Proplyds) entdeckt – potenzielle Sonnensysteme in der Entstehung. Könnte man das gesamte Gas im Orion-Molekülwolkenkomplex sehen, würde es den größten Teil des Sternbilds Orion ausfüllen.