M50
NGC 2323
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M50 · 14.1′ diameter · N up, E left
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Über M50
Beschreibung
M50 ist ein mässig reicher offener Sternhaufen im Sternbild Einhorn (Monoceros), etwa 3.200 Lichtjahre von der Erde entfernt. Er enthält rund 200 Sterne, gepackt in eine Kugel von etwa 20 Lichtjahren Durchmesser. Mit 5,9 mag liegt er gerade an der Grenze der Sichtbarkeit mit blossem Auge unter ausgezeichneten Bedingungen. Der Haufen hat einen scheinbaren Durchmesser von etwa 16 Bogenminuten. Sein Alter wird auf etwa 78-130 Millionen Jahre geschätzt. Ein markanter roter Riesenstern (Spektraltyp M) sitzt am Südrand des Haufens und bietet einen auffälligen Farbkontrast zu den vorwiegend blauweissen jungen Sternen.
Beobachtungstipps
Etwa 9 Grad genau nördlich von Sirius gelegen, ungefähr ein Drittel des Weges von Sirius zu Prokyon. Im Fernglas zeigt sich ein mässig verdichteter, nebliger Knoten schwacher Sterne. Ein 100-mm-Teleskop bei 60-100x löst den Haufen gut auf und zeigt eine herzförmige oder keilförmige Konzentration von Sternen mit einem helleren Kernbereich. Achten Sie auf den rötlichen Stern am Südrand — er sticht deutlich aus den blauweissen Haufenmitgliedern hervor. Ein 200-mm-Teleskop enthüllt ein wunderschönes, reiches Sternfeld. Am besten von Dezember bis März.
Geschichte
Um 1711 von Giovanni Domenico Cassini entdeckt und 1772 unabhängig von Charles Messier gefunden, der ihn als 'einen Haufen schwacher Sterne nahe dem Einhorn, vermischt mit Nebelhaftigkeit' beschrieb. Die von Messier bemerkte 'Nebelhaftigkeit' war einfach das unaufgelöste Licht der schwächeren Haufenmitglieder. Der Haufen wurde als NGC 2323 in den NGC-Katalog aufgenommen.
Wissenswertes
M50 wird manchmal wegen des Umrisses seiner helleren Sterne als 'herzförmiger Haufen' bezeichnet. Der rote Riese am Südrand des Haufens ist nach einigen Studien ein Vordergrundstern, obwohl andere ihn für ein echtes entwickeltes Haufenmitglied halten. M50s Lage im oft übersehenen Einhorn macht ihn zu einem verborgenen Juwel — er ist reicher und beeindruckender als viele bekanntere Haufen, wird aber häufig zugunsten nahegelegener Paradeobjekte wie M42 und des Rosettennebels übergangen.