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M14

NGC 6402

Kugelsternhaufen Hervorragend (64/100)
NGC 6402 GlobularCluster Oph Sichtbar Stufe 2 Small telescope (4") - Higher magnification helpful
Sternkarte
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Eigenschaften

Helligkeit 7.6
Winkelgröße 11.7 arcmin
! glob. cl. , B, vL, R, eRi, vgmbM, rrr, st 15; = M14

Position & Bezeichnungen

RA 17h 37m 36.0s
Dec -03° 15' 00.0"
Sternbild Oph
Katalog NGC 6402

Sichtbarkeit

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Okularansicht

108x TFOV: 0.5° Lim. mag: 13.3
N E

M14 · 11.7′ diameter · N up, E left

Beste Vergrößerung

Klassifikationsdekoder

Durchmusterungsbild

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Über M14

Beschreibung

M14 ist ein Kugelsternhaufen im Sternbild Schlangenträger (Ophiuchus), etwa 30.300 Lichtjahre von der Erde entfernt. Er enthält mehrere hunderttausend Sterne in einer Kugel von etwa 100 Lichtjahren Durchmesser. Mit einer Helligkeit von 7,6 mag und einem scheinbaren Durchmesser von etwa 11 Bogenminuten gehört er zu den schwächeren Messier-Kugelsternhaufen. M14 hat einen mässig konzentrierten Kern mit Konzentrationsklasse VIII. Bemerkenswert ist seine grosse Anzahl an Veränderlichen und eine ungewöhnliche Population von Kohlenstoffsternen.

Beobachtungstipps

Etwa 10 Grad südlich von M10 und M12 im Schlangenträger gelegen. Mit 7,6 mag benötigt man ein Fernglas, um ihn als kleinen, runden Nebelfleck zu sehen. Ein 4-Zoll-Teleskop bei 100x zeigt einen runden Lichtfleck mit hellerem Zentrum, aber die Sternauflösung ist schwierig. Ab 10 Zoll Öffnung bei 200x beginnen die körnigen Aussenregionen sich aufzulösen. M14 ist visuell weniger beeindruckend als viele andere Ophiuchus-Kugelsternhaufen, belohnt aber geduldige Beobachtung mit grösseren Teleskopen. Am besten von Juni bis August.

Geschichte

Entdeckt von Charles Messier am 1. Juni 1764. Er beschrieb ihn als runden Nebel ohne Sterne. 1938 wurde auf Fotoplatten von M14 eine Nova entdeckt — erst die zweite jemals in einem Kugelsternhaufen gefundene Nova. Sie hatte 9,2 mag erreicht, wurde aber erst Jahre nach dem Ereignis bemerkt.

Wissenswertes

M14 enthält über 70 bekannte Veränderliche. Die Nova von 1938 in M14 war eine von nur wenigen Novae, die jemals in Kugelsternhaufen beobachtet wurden. Der Haufen enthält auch eine ungewöhnlich grosse Anzahl von Kohlenstoffsternen — Rote Riesen mit starken Kohlenstoffsignaturen in ihren Spektren —, deren Ursprung umstritten bleibt.