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M69

NGC 6637

Kugelsternhaufen Gut (58/100)
NGC 6637 GlobularCluster Sgr Sichtbar Stufe 1 Naked eye / Binoculars - Higher magnification helpful
Sternkarte
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Eigenschaften

Helligkeit 7.7
Winkelgröße 5.7′
glob. cl. , B, L, R, rrr, st 14...16; = M69

Position & Bezeichnungen

RA 18h 31m 24.0s
Dec -32° 21' 00.0"
Sternbild Sgr
Katalog NGC 6637

Sichtbarkeit

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Okularansicht

108x TFOV: 0.5° Lim. mag: 13.3
N E

M69 · 5.7′ diameter · N up, E left

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Über M69

Beschreibung

M69 (NGC 6637) ist ein Kugelsternhaufen im Sternbild Schütze (Sagittarius), etwa 29.700 Lichtjahre von der Erde und etwa 6.200 Lichtjahre vom galaktischen Zentrum entfernt. Mit einer Helligkeit von 7,6 mag erstreckt er sich über etwa 9,8 Bogenminuten, was einem wahren Durchmesser von rund 85 Lichtjahren entspricht. M69 wird als Konzentrationsklasse V eingestuft, was eine mässig konzentrierte Struktur anzeigt. Der Haufen ist für einen Kugelsternhaufen relativ metallreich mit einer Metallizität von [Fe/H] = -0,64, ähnlich wie 47 Tucanae. Diese hohe Metallizität verleiht seinen Sternen einen leicht gelblicheren Farbton. M69 enthält schätzungsweise 125.000 Sterne und ist einer von mehreren Kugelsternhaufen, die sich im Bereich der galaktischen Auswölbung befinden. Er liegt in einem reichen Milchstrassensternfeld nahe der Richtung zum galaktischen Zentrum.

Beobachtungstipps

Im Sternbild Schütze gelegen, etwa 2,5 Grad nordöstlich von Epsilon Sagittarii (Kaus Australis), dem Stern an der Basis des Teekannengriffs. M69 bildet ein Paar mit M70, der etwa 2 Grad östlich liegt. Im Fernglas erscheint M69 als kleiner, runder, nebliger Fleck inmitten eines reichen Milchstrassensternfeldes. Ein 100-mm-Teleskop bei 100x zeigt ein kompaktes, mässig helles Leuchten mit hellerem Zentrum. Ein 200-mm-Teleskop bei 150-200x beginnt die Aussenbereiche teilweise aufzulösen, aber der Kern bleibt unaufgelöst. Grössere Öffnungen ab 250 mm sind für gute Auflösung nötig. Am besten von Juli bis September zu beobachten.

Geschichte

Entdeckt von Charles Messier am 31. August 1780, der ihn zunächst als Nebel ohne Sterne beschrieb. Nicolas Louis de Lacaille hatte ihn früher 1751-52 vom Kap der Guten Hoffnung aus beobachtet und als Lac I.11 katalogisiert. William Herschel löste ihn als Erster in Sterne auf. Seine relativ hohe Metallizität wurde durch moderne spektroskopische Durchmusterungen bestätigt.

Wissenswertes

M69 ist einer der metallreichsten Kugelsternhaufen der Milchstrasse — seine Sterne enthalten etwa ein Viertel des Schwermetallgehalts der Sonne, was für Kugelsternhaufen-Verhältnisse luxuriös ist. Er liegt so nahe am galaktischen Zentrum, dass er eine andere chemische Anreicherungsgeschichte erlebt hat als Halo-Kugelsternhaufen.