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Vesta

Vesta Asteroid Aquarius Sichtbar Stufe 3 Medium telescope (6-8") - Timing dependent
Sternkarte Sonnensystem
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Eigenschaften

Helligkeit 5.1
Winkelgröße 0.64 arcmin
Type: Asteroid
Distance: 2.362 AU
Orbital Period: 1325.8 days
Diameter: 525 km
Features: Craters, Rheasilvia basin
Brightest asteroid; visited by Dawn.

Position & Bezeichnungen

RA 22h 42m 07.6s
Dec -11° 59' 50.1"
Sternbild Aquarius
Katalog Vesta
Vesta — NASA/JPL
Image: NASA/JPL · PIA14894

Physikalische Eigenschaften

Durchmesser 525 km
Masse 2.59e20 kg
Albedo 0.42 (42% reflected)
Temperatur -190°C to -20°C
Rotation 5.3 hours
Oberfläche Craters, Rheasilvia basin
Winkeldurchmesser 0.2″ (current)

Bahneigenschaften

Große Halbachse 2.3615 AU (353.3 million km)
Exzentrizität 0.0886
Bahnneigung 7.13°
Umlaufzeit 3.63 years
Entfernung 3.098 AU (25.8 light-min)
Elongation 28.7° Near Sun

Beobachtungstipps

Beste Monate May , June
Sichtbarkeit Naked eye at best
Wo zu finden In asteroid belt
Hinweise Brightest asteroid; visited by Dawn.

Entdeckung

Entdeckt von Heinrich Olbers
Datum 1807-03-29

Aktuelle Ephemeriden

3.098
AU from Earth
463.5M
km
0.2
Winkeldurchmesser
29°
Elongation

Sichtbarkeit

Standort in den Benutzereinstellungen festlegen um Sichtbarkeitsdaten zu sehen.

Über Vesta

Beschreibung

Vesta ist das zweithellste Objekt im Asteroidengürtel und der einzige Asteroid, der unter idealen Bedingungen mit bloßem Auge sichtbar ist. Mit 525 km Durchmesser besitzt Vesta einen differenzierten Aufbau mit Eisen-Nickel-Kern, Gesteinsmantel und basaltischer Kruste – eher ein Protoplanet als ein typischer Asteroid. Das riesige Einschlagbecken Rheasilvia am Südpol (505 km breit) schleuderte etwa 1 % von Vestas Volumen ins All und erzeugte die HED-Meteoriten, die auf der Erde gefunden werden.

Beobachtungstipps

Vesta erreicht in günstigen Oppositionen 5,1 mag und ist damit mit bloßem Auge sichtbar. Im Fernglas erscheint sie als heller, sternförmiger Punkt. Ihre Bewegung vor dem Sternhintergrund verrät sie innerhalb von zwei bis drei Nächten. Oppositionen finden etwa alle 15,5 Monate statt. Kein Amateurteleskop kann die nur 0,6 Bogensekunden große Scheibe auflösen.

Geschichte

Vesta wurde am 29. März 1807 von Heinrich Wilhelm Olbers entdeckt – der vierte gefundene Asteroid. In den 1990er-Jahren enthüllte das Hubble-Teleskop erste Oberflächendetails. Die NASA-Sonde Dawn umkreiste Vesta von Juli 2011 bis September 2012 und kartierte die Oberfläche detailliert.

Wissenswertes

Etwa 6 % aller auf der Erde gefundenen Meteoriten stammen von Vesta. Sie ist der einzige Asteroid mit nachgewiesenem differenziertem Inneren – ein überlebender Protoplanet aus der Frühzeit des Sonnensystems vor 4,5 Milliarden Jahren. In maximaler Helligkeit überstrahlt Vesta sogar Uranus.

Community-Fotos (2)

Credit: NASA / JPL / MPS / DLR / IDA / Björn Jónsson. License: Public domain. (Wikimedia Commons)

Credit: NASA / JPL / MPS / DLR / IDA / Björn Jónsson. License: Public domain. (Wikimedia Commons)

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