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M45

Pleiades, Seven Sisters or Subaru

OpenCluster Taurus Mag 1.6

Objektdaten

Katalogbezeichnung
M45
Typ
OpenCluster
Sternbild
Taurus
Helligkeit
1.6
Rektaszension
03h 47m 24.0s
Deklination
+24° 07' 00.0"
Entfernung
445 Lichtjahre
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Über M45

Beschreibung

Die Plejaden (auch bekannt als Siebengestirn oder Subaru) sind einer der nächsten und auffälligsten offenen Sternhaufen am Himmel, etwa 444 Lichtjahre entfernt im Stier. Der Haufen enthält über 1.000 Sterne, obwohl nur sechs bis sieben mit bloßem Auge leicht sichtbar sind. Die hellsten Mitglieder sind heiße blaue B-Sterne, die vor ungefähr 100 Millionen Jahren gemeinsam entstanden. Der Haufen durchquert derzeit eine nicht zugehörige Staubwolke, die den berühmten blauen Reflexionsnebel erzeugt, der auf Fotografien sichtbar ist.

Beobachtungstipps

Am besten mit bloßem Auge oder Fernglas zu betrachten, nicht mit dem Teleskop – der Haufen erstreckt sich über etwa 2 Grad (vier Vollmondbreiten), was die meisten Teleskop-Okulare überfordert. Das bloße Auge zeigt typischerweise 6–7 Sterne; scharfäugige Beobachter an dunklen Standorten können 10–14 zählen. Ein Fernglas (7x50 oder 10x50) rahmt den Haufen perfekt ein und enthüllt Dutzende schwächere Mitglieder, die zwischen den hellen Sternen herabfallen. Langzeitbelichtungen zeigen die blauen Reflexionsnebel um die hellsten Sterne, die visuell jedoch extrem schwer zu sehen sind und ausgezeichneten Himmel und eine große Öffnung erfordern. Am besten von Oktober bis März zu beobachten.

Geschichte

Seit der Vorgeschichte bekannt und in den Schriften Homers, Hesiods und der Bibel (Buch Hiob) erwähnt. Der Name ‚Plejaden' stammt aus der griechischen Mythologie – die sieben Töchter des Atlas und der Pleione. Fast jede Kultur weltweit hat Mythen über diesen Sternhaufen. Galilei war der erste, der den Haufen 1610 teleskopisch beobachtete und dabei viel mehr Sterne enthüllte als mit bloßem Auge sichtbar. Der japanische Name ‚Subaru' ist heute als Logo des Automobilherstellers berühmt, das den Sternhaufen darstellt.

Wissenswertes

Die Plejaden dienten den alten Griechen als Sehtest – wer sieben oder mehr Sterne zählen konnte, hatte gute Augen. Der Haufen löst sich langsam auf und wird in etwa 250 Millionen Jahren nicht mehr als Haufen existieren. Die Reflexionsnebel um die Plejaden sind nicht die Überreste des Gases, aus dem die Sterne entstanden (das hat sich längst aufgelöst) – es handelt sich um eine nicht zugehörige Staubwolke, die der Haufen zufällig gerade durchquert.

Community-Fotos (2)

Credit: NASA, ESA, AURA/Caltech, Palomar Observatory\n\nThe science team consists of: D. Soderblom and E. Nelan (STScI), F. Benedict and B. Arthur (U. Texas).... License: Public domain. (Wikimedia Commons)

Credit: NASA, ESA, AURA/Caltech, Palomar Observatory\n\nThe science team consists of: D. Soderblom and E. Nelan (STScI), F. Benedict and B. Arthur (U. Texas).... License: Public domain. (Wikimedia Commons)

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