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Messier 8 — Emissionsnebel in Sagittarius

Lagoon Nebula

Emissionsnebel Prunkstück (79/100)
Helligkeit 4.6m EmissionNebula Sagittarius Sichtbar
Sternkarte
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Über M8

Beschreibung

Der Lagunennebel ist einer der hellsten und größten Nebel am Himmel, etwa 4.100 Lichtjahre entfernt im Sternbild Schütze. Er ist eine riesige interstellare Gas- und Staubwolke mit einer Ausdehnung von etwa 110 mal 50 Lichtjahren, mit einem zugehörigen jungen offenen Sternhaufen (NGC 6530) aus etwa 50–100 heißen jungen Sternen, die den Nebel beleuchten. Das markante dunkle Band durch die Mitte – das dem Nebel sein ‚Lagunen'-Aussehen verleiht – ist eine Region aus dichtem, absorbierendem Staub.

Beobachtungstipps

In einem reichen Teil der Milchstraße im Schützen gelegen, etwa 5 Grad nördlich des ‚Deckels' des Teekanne-Asterismus. Von dunklen Standorten aus mit bloßem Auge als heller Fleck sichtbar. Ein Fernglas enthüllt einen großen, hellen Nebel mit dem eingebetteten Sternhaufen NGC 6530. In einem Teleskop bei niedriger Vergrößerung ist der dunkle Lagunenkanal deutlich sichtbar, der den Nebel teilt. Höhere Vergrößerung enthüllt den Sanduhrnebel – eine helle, kompakte Region turbulenten Gases nahe dem Zentrum. Ein UHC- oder OIII-Filter verbessert die Nebeldetails. Am besten von Juni bis August zu beobachten, wenn der Schütze am höchsten steht.

Geschichte

Vor 1654 von Giovanni Hodierna entdeckt, was ihn zu einem der frühesten teleskopisch beobachteten Nebel macht. Unabhängig um 1680 von John Flamsteed und 1746 von Philippe Loys de Cheseaux entdeckt. 1764 von Charles Messier katalogisiert. Der Sanduhrnebel innerhalb von M8 wurde erstmals von John Herschel beschrieben, der dem Lagunennebel auch seinen gebräuchlichen Namen gab.

Wissenswertes

Der Lagunennebel ist einer von nur zwei Sternentstehungsnebeln, die von mittleren nördlichen Breiten mit bloßem Auge sichtbar sind (der andere ist M42). Hubble-Aufnahmen der Sanduhrregion enthüllen tornadoähnliche Strukturen – verdrehte Gastrichter, die durch die intensive Strahlung des heißen jungen Sterns Herschel 36 geformt werden. Der Nebel erzeugt schätzungsweise neue Sterne mit etwa der zehnfachen Rate des Orionnebels.

Beobachten

1Eigenschaften

Helligkeit 4.6
Winkelgröße 45.0′ × 30.0′
Entfernung 4,100 ly
Emission Nebula [Distance: 4100 ly]

Position & Bezeichnungen

RA 18h 03m 37.0s
Dec -24° 23' 12.0"
Sternbild Sagittarius
Katalog M8
Auch bekannt als NGC 6523

2Wie leicht zu erkennen?

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Teleskop Bortle 3 Bortle 4 Bortle 5
80mm Refr. Leicht Leicht Leicht
150mm Newt. Leicht Leicht Leicht
C8 203mm Leicht Leicht Leicht
Einfach Mittel Schwer Sehr schwer Unmöglich

Bortle 3 = ländlich · 4 = Stadtrand · 5 = Vorstadt

Mit O-III-Filter

Teleskop Bortle 3 Bortle 4 Bortle 5
80mm Refr. Leicht Leicht Leicht
150mm Newt. Leicht Leicht Leicht
C8 203mm Leicht Leicht Leicht
Einfach mit Seestar S50

3Sichtbarkeit

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Beste Beobachtungszeit May – Jul (peak: Jun)

4 Filterempfehlung

5 Okularansicht

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N E

M8 · 45.0′×30.0′ · N up, E left

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Relativistische Reise

Community-Fotos (1)

Credit: National Science Foundation - Department of Energy Vera C. Rubin Observatory. License: CC BY 4.0. (Wikimedia Commons)

Credit: National Science Foundation - Department of Energy Vera C. Rubin Observatory. License: CC BY 4.0. (Wikimedia Commons)

Skybred Feb 28, 2026

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