Rigil Kentaurus
HIP 71681; Alpha1 Cen
Physikalische Eigenschaften
Position & Bezeichnungen
Sichtbarkeit
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Mehrfachsternsystem
Okularansicht
Sep: 20.9″ · PA: 5° · N oben, O links
Aufgelöst · Rayleigh: 2.3″ · Dawes: 1.9″ · Eff: 2.3″
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Über Rigil Kentaurus
Beschreibung
Alpha Centauri (Rigil Kentaurus) ist das nächste Sternsystem zur Sonne in nur 4,37 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Zentaur. Das System besteht aus drei Sternen: Alpha Centauri A (ein G2V-Stern, der unserer Sonne sehr ähnelt), Alpha Centauri B (ein etwas kühlerer K1V-Stern) und dem Roten Zwerg Proxima Centauri, der mit 4,24 Lichtjahren technisch gesehen der nächste Einzelstern ist. Die beiden Hauptsterne umkreisen einander mit einer Periode von etwa 80 Jahren, wobei ihr Abstand zwischen 11 und 36 AE schwankt.
Beobachtungstipps
Nur von Breiten südlich von etwa 29° N sichtbar, erscheint Alpha Centauri als brillanter Lichtpunkt von -0,27 mag (kombiniertes Licht). Ein kleines Teleskop trennt das Paar bei naher Maximaltrennung leicht in zwei strahlende Komponenten (A bei 0,0 mag, B bei 1,3 mag). Proxima Centauri, ein schwacher Roter Zwerg von 11. Größenklasse, liegt über 2 Grad entfernt und erfordert ein Teleskop sowie eine Aufsuchkarte. Am besten von März bis September von südlichen Breiten aus zu beobachten.
Geschichte
Seit der Antike als einer der ‚Zeigersterne' zum Kreuz des Südens bekannt. Seine große Eigenbewegung wurde erstmals von Nicolas-Louis de Lacaille in den 1750er-Jahren gemessen. Thomas Henderson bestimmte seine Parallaxe 1832, womit er zu einem der ersten Sterne gehörte, deren Entfernung gemessen wurde. 2016 sorgte die Entdeckung von Proxima Centauri b – einem erdmassegroßen Planeten in der habitablen Zone – weltweit für Schlagzeilen.
Wissenswertes
Alpha Centauri A wird manchmal als Zwilling der Sonne bezeichnet – er hat nahezu denselben Spektraltyp, dieselbe Temperatur und Leuchtkraft. Das System ist das Hauptziel der Breakthrough-Starshot-Initiative, die winzige Lichtsegel-Raumsonden dorthin senden möchte, die es innerhalb eines Menschenlebens erreichen könnten. Mit heutiger Raketentechnik würde die Reise über 70.000 Jahre dauern.